Full-House mit Hund

Eine Familie mit 3 Kindern – ein Kinderspiel.

Kategorie: Ausflugsziele

Wochenende in Bildern 15. / 16. Juli – Krankenhaus zum Dritten

Da das Maimädchen und der Papa immer noch oder besser gesagt schon wieder im Krankenhaus sind, gibt es am Samstag ein kleines Frühstück zu dritt. Das Vollmondbaby darf sich ein Brettchen von den Mädels leihen.

Nach diversen Aufräum-, Wäsche- und Packarbeiten schnappe ich mir das Vollmondbaby und den Hund und verfolge den Plan: Mittagsschlaf im Kinderwagen.
Der Plan geht auf!

Weitere Hausarbeit steht an, das Mittagessen wird vorbereitet. Nachdem es die ganze Woche über sehr schnelle Küche gab, freue ich mich umso mehr über eine große Portion frisch angebratener Pilze.
Nachdem ich zwei Kinder ohne Gläschen ans Essen bekommen habe, muss nun der Umstände halber das dritte Kind dran glauben. Es schmeckt ihm aber offensichtlich ganz gut und er wird satt und das ist ja doch das Wichtigste.

Während ich noch schnell die Küche wieder aufräume, wird das Vollmondbaby von der Großen in die Kunst des Barbie spielens eingeführt.

Dann geht es auf ins Krankenhaus.
Das Seehundbecken wird langsam langweilig. Wir lassen es links (also richtig ist eher rechts…) liegen und kämpfen uns durch einen Pulk von Ruderern und Zuschauern in Richtung Kieler Altstadt.
Dort steht eine Bühne vom Klassikradio des NDR. Die Große ist total fasziniert. Sie freut sich sehr darüber, so etwas auch mal live zu sehen.

Auf der Rückfahrt aus dem Krankenhaus flitzen noch ein paar letzte Ruderer an uns vorbei nach Hause.
Auf der Förde fand heute das Event Rudern gegen Krebs statt. Merkwürdiges Gefühl, als Betroffene durch die Menschenmenge zu laufen…

Zu Hause geht es auf zur üblichen Hunde-Abendrunde. Die Sonne strahlt nochmal, das Baby schläft ein. (Um dann wieder aufzuwachen und bis halb zwölf rumzuturnen…)

Bei einem Blick zurück bemerke ich auf einmal einen Regenbogen. Merkwürdiges Schauspiel bei fehlendem Regen! Könnt ihr ihn auch erkennen?

Das Sonntagsfrühstück findet nun zum dritten Mal ohne selbstgemachte Brötchen, aber dafür mit Obstteller statt.

Die Große quizt ein bisschen mit Antolin. Endlich hat sie einen Zugang bekommen und kann das Wissen über die vielen Bücher, die sie liest, hier anwenden.

Heute machen wir zu fünft einen Ausflug zum Kleinen Kiel.

Das Maimädchen hat die Fotografie für sich entdeckt. Finger inklusive 😉
Aber dem Maimädchen ist schnell zu kalt. Wir drehen um und marschieren zurück ins Krankenhaus.

Dort spielen wir noch ein bisschen.

Ja, auch das scharf stellen funktioniert noch nicht so gut…

Abends folgt das mittlerweile übliche Gespräch mit dem Nachbarn.

Der, der während unseres Tübingen-Aufenthaltes auf unseren Hund aufgepasst hat. Seine Frau ist auch seit zwei Wochen im Krankenhaus und wir sprechen jeden Abend miteinander und tauschen uns über unsere Lieben aus.

Das war unser Wochenende. Hoffentlich erstmal das letzte mit Krankenhausbildern.

Weitere Wochenenden in Bildern gibt es hier.

Abwarten – mal wieder

Nachdem ich heute Vormittag dank toller Hilfe etwas zu Hause geschafft habe und auch ein wenig runterkommen konnte, habe ich unsere Große heute Mittag von der Schule abgeholt und wir sind direkt ins Krankenhaus gefahren.

Seit ein paar Tagen gehen wir nachmittags immer spazieren. Das Maimädchen wird dann von den Schläuchen abgestöpselt und hat Bewegungsfreiheit. Das tut uns allen gut.
Als wir vorhin zu Hause los fuhren, fing es in Strömen an zu regnen und ich sah schon schwarz für unseren Spaziergang. Trotz leichtem Nieselregen wagten wir uns dann aber doch raus. Es klärte auf und wir konnten die geliebten Seehunde noch besuchen. Da wir heute recht früh dran waren, bekamen wir sogar die Seehundfütterung mit. Ein Ereignis für unsere Mädels!

Zurück im Krankenhaus machte sich dann der fehlende Mittagsschlaf bemerkbar und der Abschied war dementsprechend tränenreich.

Von den Urologen gibt es nichts Neues, wir gehen davon aus, dass die Katheter noch eine Woche liegen bleiben.
Der Hb-Wert des Maimädchens ist auf 7,2 gesunken, sodass es heute Abend nochmal ein Erythrozytenkonzentrat gab. Das ist unter Chemotherapie nichts ungewöhnliches. Die Chemotherapeutika können nicht zwischen guten und schlechten Zellen unterscheiden und da die Zellen des blutbildenden Systems zu den sich schnell erneuernden Zellen zählt, gibt es damit häufig Probleme.

So und jetzt geht es ins Bett. Jeden Abend nehme ich mir vor, eher schlafen zu gehen und dann wird es doch erst elf. Aber so fällt das Einschlafen leichter. Wenn man wach im Bett liegt, dreht sich das Gedankenkarussell zu sehr.

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CD-Cover von Aschenputtel

Aschenputtel und das Weihnachtsmärchen auf CD

Dieses Jahr war ich das erste Mal im Weihnachtsmärchen der Oper in Kiel. Meine letzten Besuche zu einem Weihnachtsmärchen liegen schon Jahre zurück und waren noch in Ostwestfalen-Lippe, im Landestheater in Detmold. Zusätzlich war ich das erste Mal überhaupt in der Kieler Oper.

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Der älteste und lange Zeit einzige Mann im Haus. Hier wird ausschließlich privat gebloggt. Drüben, bei Herrspitau.de, gibt es Informationen zu Themen der Pädagogik, Schule, Unterricht und Selbstmanagement.

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