Full-House mit Hund

Eine Familie mit 3 Kindern – ein Kinderspiel.

Der Hund ist weg.

Und zack… Da ist der Hund weg!

Samstagnachmittag. Die Kinder, Tante Mathilda und ich sind im Garten. Die beiden Kinder schaukeln wie die Weltmeister, Mathilda schnüffelt im Garten herum und ich baue meine neue Errungenschaft, einen Leisehäcksler auf. Damit ich mich auch von dessen Qualität überzeugen kann, mussten sogleich ein paar alte Äste / Zweige dran glauben.

Der LeisehäckslerUnd der funktioniert hervorragend! Nachdem ich das Gehäcksel auf dem Kompost entsorgt habe, fragte ich mich, wo der Hund geblieben sei. Eine Nachfrage bei den Kindern wurde nur mit einem Achselzucken beantwortet.

Das Bellen aus der Ferne

Und da hörte ich ein Bellen, das recht weit entfernt klang. Eigentlich bellt Mathilda nicht so viel und so dachte ich, es sein ein Hund aus der Nachbarschaft. Als Mathilda auch nach mehrmaligen Rufen nicht kam, was bei ihr eher ungewöhnlich ist, habe ich mich entschlossen, sie zunächst im Haus zu suchen. Das macht Sinn, denn erst am Morgen wurde sie von No. 1 in ihrem Zimmer eingeschlossen und es dauerte, bis wir sie suchten und fanden. Wie gesagt: sie bellt eben nicht viel. Im Haus war sie aber nicht.

Nachbarn fragen – immer gut!

Als ich wieder im Garten war, versuchte ich das unregelmäßige Bellen zu orten und bin hinten raus, zu den Nachbarn gegangen. Die hatten den Hund auch nicht gesehen, aber gehört. Der Nachbar meinte, es hörte sich so an, als wäre sie irgendwo eingesperrt.

Im Schuppen – war sie nicht. Im alten Hühnerstall – war sie nicht. Im Gartenhaus – war sie nicht. Doch, Moment! Das Bellen kam doch gerade aus dem Gartenhaus. Mit Taschenlampe bewaffnet bin ich dann hinter das Gartenhäuschen und habe unter das selbige geleuchtet und da lag sie, mit wedelndem Schweif und grinste mich an… Naja fast.

Ich wollte nur spielen…

Wir haben sie mit Rinderkopfhaut gelockt, gerufen, befohlen, tiriliert, aber sie kam nicht unter dem Haus weg. Nach mehreren Versuchen die Bohlen im Haus zu lösen, entschieden wir uns, ein Loch an der Seite zu buddeln und sie da herauszuholen. Als wir ein kleines Loch fertig hatten, habe ich mit der Hand gefühlt, ob ich sie spüren kann und somit auch an der richtigen Stelle buddelten. Ich lag also im Dreck, streckte meine Hand aus und tastet herum und: Patsch. Ich liebkoste einen eingerollten Igel, der mir in die Hand stach. Also: Ich stach mir an ihm die Hand – so ist es wohl richtig.  Ein paar weitere Spatenstiche: Igel und Mathilda waren befreit, die Kinder wieder glücklich und ich von oben bis unten eingesaut, sodass ich eine Dusche nehmen musste – alleine!

Der älteste und lange Zeit einzige Mann im Haus. Hier wird ausschließlich privat gebloggt. Drüben, bei Herrspitau.de, gibt es Informationen zu Themen der Pädagogik, Schule, Unterricht und Selbstmanagement.

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  1. Karin Spitau

    Habe mich gerade durch Eure Einträge gelesen und köstlich amüsiert! Macht weiter so.

    • Hallo Tante Karin,

      vielen Dank für den Eintrag. Wir geben uns Mühe, das Projekt am leben zu lassen. Wir müssen noch gucken, wie wir das bei drei Kindern schaffen 😉 Ideen haben wir aber schon.

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